Artendatenbank Landschaft Arten /-schutz Wissensbörse
Naturkunde-Institut
Letzte Änderungen: 18.4.2022
Sie haben die Seite Artendatenbank aktuell geöffnet
Neues von der Artendatenbank
  ADB Aktuell
  Das Projekt
Colobicus hirtus (S. Diehl) Mitarbeiterin des Naturkunde-Institutes findet seltene Käfer um Langstadt
Susanne Diehl hat sich seit dem letzten Jahr verstärkt der Käfersuche verschrieben. Sie nutzt dabei moderne Kameratechnik, um ihre Funde vor Ort zu dokumentieren. Neben der Aufnahme in die eigene Datenbank gibt Diehl sie auch in eine Internetplattform ein, wo ihre Diagnosen kontrolliert werden und die Daten in bundesweite Analysen eingehen. Im Rahmen ihrer Käfersuche stieß sie auch auf seltene Käferarten, die als Urwaldrelikte zu werten sind. Hierzu gehören etwa die vom Aussterben bedrohten Arten Colobicus hirtus und
Pediacus dermestoides sowie die stark bedrohten Arten Ipidia binotata und Tenebroides fuscus. Aber auch lokal bedeutsame Arten wie den aus Deutschland ursprünglich nur bei Aschaffenburg (Bayern) nachgewiesenen Siagonium humerale und alte Bekannte aus dem Projekt "Haarige Holzameise" wie Uloma rufa konnte sie nachweisen.
Die Ergebnisse machen deutlich, daß auch bei minimaler Beeinträchtigung der
Vorkommen - hier also ohne Entnahme von Tieren - erhebliche Erkenntnisgewinne zum Nutzen der Faunistik möglich sind.
Letzte Änderungen
Ergänzung Linksammlung
ADB Aktuell
Das Projekt
Unscheinbare Rarität: Colobicus hirtus (Rote Liste 1) bei der Paarung. Bild: Susanne Diehl
Auch kleine Käfer können auffällig gefärbt sein: Ipidia binotata. Bild: Susanne Diehl
Furchenbiene (S. Diehl) Grablichter als Insektenfallen?
Nach diversen Totfunden von Wespen und Bienen in (nicht betriebenen) Grablichtern auf dem Friedhof Langstadt suchen wir jemanden, der sich schon näher mit diesem Phänomen befaßt hat oder dem nachgehen möchte. Uns interessieren besonders die Fragen: Welche Arten sind mit welchen Anzahlen davon betroffen und welche Geschlechter? Zu welchen (Jahres)Zeiten treten die Todesfälle auf? Gibt es Lampentypen, die nicht betroffen sind? Wenn sie uns weiterhelfen möchten, melden Sie sich bitte!
Schon gewußt?
Zur Artendatenbank
gelangen Sie direkt über www.adb.naturkunde-institut-langstadt.de
Furchenbienen-Männchen auf einer Flockenblumen-Blüte. Sind die Verluste in Grablampen relevant für Stechimmen? Bild: Susanne Diehl
Überschwemmung am Langen Graben (D. Diehl) Wechsel von Natis auf MultiBase cs begonnen
Mit der Kartiersaison 2021 wurde mit der Eingabe von Daten in das modernere Artendaten-Programm MultiBase cs begonnen. Die Umstellung bei der Dateneingabe war mit eher geringfügigen Schwierigkeiten verbunden. Schwieriger wird die Überführung der Datensätze aus natis in multibase werden; bis auf Weiteres wird die natis Datenbank daher weitergeführt - unter Anderem weil unter Natis auch spezielle Datenbanken betrieben wurden, die so in MultiBase nicht fortzuführen sind, wie etwa die Adreßdatenbank, einige Datenbanken für die Naturaliensammlung oder die Tierpflege.
Schmuckbild Laubfrosch (von Dirk Diehl)
Die Beobachtungen aus der Saison 2021 wurden in MultiBase cs eingegeben und nicht mehr in natis. So auch die Ergebnisse der Moorfroschsuche bei Hergershausen. Bild: Dirk A. Diehl
Verbände des Artendatenbankprojektes
Zum Seitenanfang
Seitenübersicht Impressum Datenschutz Kontakt